Neuropsychologie

Was ist neuropsychologische Therapie?

Bei der neuropsychologischen Therapie handelt es sich um ein wissenschaftlich begründetes Therapieverfahren, das zur Behandlung von organisch bedingten geistigen und psychischen Störungen zum Einsatz kommt, z.B. bei:

  • Schlaganfall
  • Schädel-Hirn-Verletzungen
  • Operationen und Sauerstoffmangel des Gehirns
  • Entzündliche Erkrankungen des Gehirns und seiner Häute
  • Allen Schädigungen des zentralnervösen Systems

Meine Praxis hat sich auf PatientInnen mit erworbenen Hirnschädigungen und deren verhaltensmäßigen, emotionalen und sozialen Folgeprobleme spezialisiert.

 

Diese Therapie hilft, die betroffenen Bereiche (z. B. Konzentration, Wahrnehmung, Gedächtnis, Lernen, Auffassen und Denken) so weit wie möglich zu verbessern oder so gut wie möglich auszugleichen.

 

Ausserdem werden Sie bei der Bewältigung der Erkrankungs bzw. der Unfallfolgen und der Rückkehr in den Alltag unterstützt.

 

Wer kann die neuropsychologische Therapie in Anspruch nehmen?

Voraussetzung ist, dass ein Facharzt, z.B. ein Facharzt für Neurologie oder Psychiatrie, eine erworbene Hirnschädigung oder eine Hirnerkrankung feststellt. Das können z. B. Schlaganfälle, Hirnblutungen, Schädel-Hirn-Traumen nach Unfall, Gehirnentzündung, MS, Gehirntumor etc. sein. Das Erkrankungsereignis bzw. der letzte Schub darf allerdings nicht länger als 5 Jahre her sein.

 

In einem zweiten Schritt stellt ein Neuropsychologe durch Untersuchungen fest, ob Einschränkungen der mentalen Leistungsfähigkeit vorliegen, z. B. Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen. Dies kann hier in der Praxis durchgeführt werden. Wenn Einschränkungen vorliegen, kann eine neuropsychologische Therapie eingeleitet werden.

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© Psychotherapeutische Praxis Dipl.-Psych. Barbara Stern